Was für eine Woche… Eigentlich wollte ich ganz viel schreiben, doch dann kletterte das Thermometer höher und höher. Auch bei uns erreichte das Quecksilber die 40-Grad-Marke. Bei mir ist unter solchen Umständen Konzentration leider Mangelware.

Statt mich an den Rechner zu setzen, stand ich um 6 Uhr auf, um gegen 7 Uhr der Erste am Stall zu sein und mit meinem Pferd Grane eine Runde durch den Wald zu machen. Und schon um die Zeit war es fast zu warm…

Wenn ich dann gegen 10 Uhr wieder daheim ankam, war die Hitze schon so stark, dass man den Rest des Tages nur noch im abgedunkelten Haus verbringen wollte. Jeder Versuch, sich mit dem Rechner in den Garten zu setzen, scheiterte kläglich. Immerhin bin ich mit der Recherchelektüre weitergekommen, denn Lesen schaffte ich gerade noch – zumindest wenn die Getränkezufuhr gesichert blieb.

Natürlich habe ich trotzdem ein paar Seiten am Manuskript für das neue Buch geschrieben. Aber eben nicht so viel, wie ich eigentlich wollte. Ich bitte darum, mir das Wetter als außergewöhnliche Belastung und damit als Ausrede durchgehen zu lassen.

Endlich ist nun das Gewitter gekommen. Uns hat es nur gestreift, aber mit etwas dringend benötigtem Regen auch zehn Grad Celsius Abkühlung gebracht. Endlich konnten wir heute unter diesen Bedingungen mal raus, um mit Grane ein paar Fotos aufzunehmen. Meine Frau hat das Bild auf dem frisch abgemähten Haferfeld fotografiert, das mir sehr gut gefällt. Grane war so entspannt, man merkte richtig, wie zufrieden sie war, dass es kühler wurde – und dass ich sie nicht mehr morgens um 7 Uhr zum Spazierengehen weckte… Ich wünsche allen einen angenehmen Sommer!