Wie ich in meinem vorletzten Blogeintrag berichtet habe, hat sich mein treuer Opel Astra nach 25 Jahren verabschiedet. Traurig, aber wahr. Liebe Menschen haben mir daraufhin hier, per Mail und auf Facebook eine Menge Ideen, Tipps und guter Ratschläge zum Autokauf gegeben. Vielen Dank! Ein Kommentar lautete: „Gönn Dir was, Ralf. Life is short.“

Diesen Rat habe ich mir zu Herzen genommen und beschlossen,  ein Auto zu kaufen, das mir wirklich gut gefällt. Herausgekommen ist ein Chrysler 300c, ein amerikanischer Straßenkreuzer, mit dem auch Barack Obama vor seiner Präsidentschaft durchs Land gecruised ist. Ein Schiff mit mehr als fünf Meter Länge, außen mit viel Chrom und innen mit Wohnzimmersesseln statt Sitzen. Trotz einiger Jährchen auf dem Buckel hat das Auto nur wenige Kilometer drauf. Der Vorbesitzer hat Kirchturmuhren gebaut und repariert. Entsprechend wurde der Wagen wie ein Uhrwerk gewartet.

Die ersten Fahrten haben mich begeistert. Nur beim Parken muss man etwas vorausschauend denken. Wenn ich mit dem Chrysler auf Lesetour für „Der Pakt der Flößer“ bin, werde ich besonders in den Innenstädten etwas zusätzliche Anreisezeit einplanen müssen, um einen Parkplatz zu finden, der groß genug ist. Aber wenn es nur ums problemlose Parken gegangen wäre, hätte ich auch einen Smart nehmen können…